LawBlog über den polizeilichen Umgang mit DNA

www.lawblog.de 10.04.2014 4stern

Udo Vetter, Autor des Lawblog.de, beschreibt in seinem Artikel wie leichtfertig die Polizei mit der DNA umgeht.

Er beschreibt ein Szenario in dem sein Mandant unter Verdacht geriet, ein Einbruch verübt zu haben. Grund der Annahme: Eine Zigaretten-Kippe die auf der Strasse vor dem Gebäude gefunden wurde. Da er der Einzige war, dessen DNA in der Datenbank gefunden wurde, stand er erstmal unter Verdacht. Zeugen oder das Umfeld wurden scheinbar gar nicht erst geprüft!

Lest selbst!

Ich kann mich der Meinung von Udo Vetter nur anschließen. Solltet ihr in die Situation geraten der Polizei DNA-Spuren geben zu müssen, freiwillig oder nicht: Macht es nicht! Geht zu einem Anwalt! Ist man erstmal im System, kann es irgendwann mal zu Problemen kommen. Wir hinterlassen überall DNA Spuren: in der Bahn, Bus, auf Wegen, in Autos, in Büros, etc... Passiert dort mal ein Delikt und ihr seit im System steht ihr unter Verdacht und müsst Rechenschaft ablegen.

Deswegen würde ich auch nie zu einem Massentest gehen wenn die wieder jemanden Suchen oder so. Solche Aktionen sind nämlich ein gefundenes Fressen um die Datenbanken mal wieder mit etwas DNA aufzufrischen.